Yogische Ernährung und reines Wasser

Yogische Ernährung: Bedeutung reines Wassers

Patanjali’s Yoga Sutra gibt viele Hinweise zu einer gesunden, yogischen Ernährung. Dabei ist viel Flüssigkeit die Basis für ein gesundes Leben.

„Sattva“ ist eine der drei „Gunas“, den Qualitäten der Welt, und spielt bei yogischer Ernährung eine ganz besondere Rolle. Es bedeutet in etwa „Reinheit“. Reinheit ist das oberste Ziel des Yogis: Körper und Geist sollen so rein und klar sein, dass das wahre Selbst erkannt werden kann.

Reines Wasser - gut für yogische ErnährungWas wir zu uns nehmen, sollte daher „sattvisch“ sein: Die Nahrungsmittel sollten deshalb Bio-Qualität haben, und das Wasser möglichst rein sein, um die Aufnahme toxischer Stoffe zu vermeiden. Dennoch lässt sich dies nicht ganz vermeiden, und daher ist es besonders wichtig, viel zu trinken – vor allem stilles, möglichst reines Wasser und ungesüßte Kräutertees, um diese Giftstoffe wieder aus dem Körper zu spülen! Empfohlen werden mindestens drei Liter pro Tag. Bei Mineralwasser sollte der Yogi zu Glasflaschen greifen; Plastikflaschen sind tabu.

Eine weitere Empfehlung besagt:

Höre auf zu essen, sobald du satt bist. So bekommst du ausreichend Energie, um Dich fit zu fühlen, und nicht schlapp und müde. „Fülle den Magen zur Hälfte mit Essen und einem Viertel mit reinem Wasser. So bleibt ein Viertel des Magens frei für die Ausdehnung von Gas und für die Verehrung Gottes.“ (nach Swami Sivananda)